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Damit der Wasserschaden bald kein Thema mehr ist: Die wichtigsten Antworten zum korrekten Umgang mit Trocknungsgeräten

Trocknung nach einem Wasserschaden
Richtige Technik ist bei der Bautrocknung unverzichtbar. Ohne ein leistungsstarkes und auf den Umfang des vorliegenden Schadensereignisses abgestimmtes Trocknungsgerät lässt sich so gut wie kein Wasserschaden erfolgreich bekämpfen. Ziel ist es immer, ein möglichst trockenes Raumklima zu schaffen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Feuchtigkeit im Mauerwerk, im Holzboden und in all den anderen Bereichen des betroffenen Raumes rasch verschwindet. Leider lassen sich Wasserschäden nicht von heute auf morgen beseitigen. Daher bedarf es einiger Geduld, bevor das Haus oder die Wohnung bis in tiefe Schichten wieder vollständig getrocknet ist. Viele Mieter oder Eigentümer möchten gern auch während dieser Zeit in ihren eigenen vier Wänden bleiben und nicht auf eine anderweitige Unterbringung ausweichen. Dieser nachvollziehbare Wunsch stellt in den meisten Fällen keine größere Schwierigkeit dar und kann oft relativ problemlos erfüllt werden. Allerdings haben Betroffene oft eine Reihe von Fragen zu den laufenden Trocknungsmaßnahmen:
Darf man die eingesetzten Trocknungsgeräte nur unter Aufsicht betreiben?
Machen sie viel Lärm?
Und wie müssen die Geräte korrekt aufgestellt werden?
Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Antworten und Hinweise zu diesem Thema.

Wenig bewegen, nicht kippen

Während der Trocknungsphase muss möglichst eine Raumtemperatur von annähernd 25 °C erreicht werden. Da dies für einige Bereiche eines bewohnten Hauses (z. B. das Schlafzimmer) ziemlich warm ist, können hier notfalls auch niedrigere Werte angestrebt werden. Allerdings dauert die Trocknung dann entsprechend länger. In Abhängigkeit vom Ausmaß des Wasserschadens müssen Sie aber in jedem Fall eine Zeit lang mit laufenden Trocknungsgeräten leben. Im Durchschnitt müssen Sie bei der Verwendung eines Kondensationstrockners mit rund 14 bis 21 Tagen rechnen. Wichtig ist es hinsichtlich der Lagerung eines Kondensationstrockners immer, dass dieser aufgrund der enthaltenen Kühlflüssigkeit – ähnlich wie ein Kühlschrank – so wenig wie möglich bewegt werden sollte. Sie dürfen darüber hinaus ein Trocknungsgerät weder schräg stellen, noch es umlegen.

Sicherer Betrieb auch bei Abwesenheit

Da moderne Kondensationstrockner grundsätzlich für den Dauerbetrieb konzipiert sind, können sie rund um die Uhr betrieben werden. Dies hat den großen Vorteil, dass der Trocknungsprozess auch dann vorangetrieben werden kann, wenn Sie selbst nicht zu Hause sind oder schlafen. Um Schäden am Gerät zu verhindern und Brandgefahren auszuschließen verfügt jeder Trockner über eine eigene Sicherung, die das Gerät im Fall der Fälle automatisch außer Betrieb setzt. Sie müssen sich also während einer Abwesenheit keine Gedanken machen und können die Zeit außerhalb Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses genießen.

Ein guter Standort hilft, Geräusche zu mindern

Auch wenn Trocknungsgeräte nicht geräuschlos arbeiten, hält sich die akustische Belastung im Normalfall in Grenzen. Die von uns eingesetzten Kondensationstrockner gehören zur neuesten Generation, sind schallgedämmt und verursachen somit nur die für den Betrieb unbedingt notwendigen Geräusche. Leider gibt es derzeit noch keine Möglichkeit, einen Wasserschaden mit Trocknungsgeräten völlig geräuschlos zu beseitigen. Der Hauptgrund hierfür liegt in der Technik der Geräte, die den Einsatz eines Luftverdichters zwingend erforderlich macht. Während der Betriebszeit des Trockners lässt sich eine akustische Wahrnehmung daher leider kaum vermeiden. Beim Einsatz eines sogenannten Seitenkanalverdichters können im Einzelfall Geräusche von bis zu 62 Dezibel entstehen. Das entspricht in etwa der Lautstärke einer laufenden Nähmaschine oder der Geräuschkulisse bei einem Gruppengespräch.

Kaum Wartung und Pflege nötig

Während des Trocknungsprozesses müssen Sie sich um die Wartung und Pflege der von uns eingesetzten Geräte kaum kümmern. Lediglich der an der Rückseite eines Kondensationstrockners angebrachte Wasserbehälter muss von Zeit zu Zeit geleert werden. In Abhängigkeit von der bauartbedingten Behältergröße und dem Ausmaß des Wasserschadens ist eine Leerung in Abständen von ein bis drei Tagen notwendig. Sobald sich im Behälter aber nur noch mit sehr wenig Wasser absetzt wissen Sie, dass der Trocknungsprozess langsam an sein Ende kommt und die Folgen des Wasserschadens bald ganz verschwunden sein werden.

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